Schokolade schmeckt und aus diesem Grund floriert das Geschäft mit diesem wunderbaren Produkt. Doch die Süße und den Genuss, den wir hier in den Industriestaaten haben geht sehr oft zu Lasten der Kakaobauern.

“Unsere Rohstoffe werden unverarbeitet in die USA oder nach Europa exportiert, dort  Kaffee geröstet und der  Kakao zu teurer Schokolade verarbeitet. “

In den Herkunftsländern des Kakaos dagegen kommt noch immer nur wenig an. Gerade mal sechs Prozent des Kaufpreises einer Tafel Schokolade fließen zurück in die Erzeugerländer. Zum Kakaobauern selbst womöglich noch weniger. 70 Prozent der Erlöse fließeen an den Handel und die Hersteller in den Industriestaaten. Etwas funktioniert nicht mehr. Der Markt benachteiligt die Bauern systematisch. Wir erleben auf unseren Reisen und in den Gesprächen mit unseren Partner ein Ausbeutung, die an Sklaverei grenzt.

Die Kunden, sagen sie, wären bereit, für faire Arbeitsbedingungen mehr zu bezahlen

„Mir hat vor ein paar Monaten eine Kakao-Bäuerin in Guatemala gesagt, ich kann das Gerede über Kinderarbeit nicht mehr hören. Wie soll ich Kinderarbeit vermeiden, wenn der Kakaopreis so niedrig ist? Ich kann keine Erntehelfer bezahlen, also müssen meine Kinder mir helfen, denn irgendjemand muss die Ernte einbringen.“

Fairtrade ist nicht fair

Die Kakaobauern können sich aufgrund der geringen Bezahlung für die geernteten Bohnen keine erwachsenen Erntehelfer leisten, die sie bezahlen müssten. Wer hier etwas ändern möchte, muss den Bauern existenzsichernde Einkommen garantieren. Durchschnittlich etwa 6 Cent von einer Tafel Schokolade, bekommen Kakaobauern für ihre Arbeit. Um ein menschenwürdiges Leben zu führen, brauchen sie das Dreifache.

„Die Chance ist am größten, dass das Geld auch tatsächlich bei den Bauern ankommt, wenn es zum Beispiel in Form von Prämien direkt an die Bauern gezahlt wird, sodass es nicht einmal durch die Wertschöpfungskette gereicht wird und jeder sich von der Marge etwas abschneidet.“

Hier setzen wir mit unserem Konzept an.

Wir zahlen den Partner in Peru und Guatemala eine Preis für Ihre Bohnen, von denen die Partner leben können. Zusätzlich zu dem dreifachen des Marktpreises zahlen wir von dem Gewinn den dokeshi machen wird (voraussichtlich schon in 2020 oder 2021) 40% an unsere Partner zurück. So stellen wir sicher, das das Geld bei denen ankommt die so wunderbare Produkte anbauen wie Kakao und Kaffee.